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Protokoll des 4. Treffen der Vorbereitungsgruppe Positive Begegnungen 2009

 

Wer: Silke, Heike, Gerd, Andreas, Wolfgang, Sigrun, Stefan, Martin, Bernd, Dirk (Freitag), Sven Christian

Gäste: Laura Halding-Hoppenheit (Rathausbegehung)

Wann: Freitag, 18. Juli – Sonntag, 20. Juli 2008

Wo: Stuttgart

Was:

  1. Besichtigung / Begehung Rathaus
  2. Ankommen und Anschluss von Stefan
  3. Programmplanung
  4. Abendplena
  5. Wandzeitung
  6. Pressekonferenz --> Podiumsdiskussion und Presseworkshop
  7. Ankommen auf den Positiven Begegnungen
  8. Projektmesse --> „Bilder eines Stigmas“
  9. Eröffnen
  10. Verschiedenes
  11. Abschlussrunde


TOP 1: Besichtigung / Begehung Rathaus

Die Vorbereitungsgruppe hat einige der für die Positiven Begegnungen zur Verfügung stehenden Räume besichtigen können. Die außerhalb des Rathauses anzumietenden Räume konnten nicht besichtigt werden.

Insgesamt ist der Eindruck sehr gut. Das Rathaus ist hell und lichtdurchflutet, es ist viel Platz – vor allem in den drei Foyers (Erdgeschoss, III. und IV. Stock). Für Lauras Café gibt es einen schönen Platz.

Allerdings sind einige der Workshop-Räume dahingehend eine Herausforderung, als sie eine fixe Bestuhlung haben. Das macht ein intensives Überlegen über die Methoden notwendig.

Räume

Räume mit flexibler Möblierung:

Auditorium: Parkett 360 Stühle flexibel und Empore 140 Stühle fest

406 – 408: mit Tischen, 2 x 40 Stühle und 1 x 20 Stühle

2 Besprechungsräume in der Verwaltung

3 Fraktionssitzungssäle

2 Garderoben

Cafeteria (nur für Mitarbeiter/innen oder kleine Besprechungen / Interviews geeignet)

Zusätzliche externe Räume außerhalb des Rathauses können bei Bedarf angemietet werden.

Räume mit nicht flexibler Möblierung

Kleiner Sitzungssaal: 28 Stühle im Rondell und vier Stuhlreihen hinter der Schranke

Mittlerer Sitzungssaal: 40 Stühle im Rondell und sechs Stuhlreihen hinter der Schranke, davon eine flexibel

301: 20 Stühle um einen rechteckigen Tisch

1 Fraktionssitzungssaal

Da die Notwendigkeit zur Dekoration der Räume und auch die Möglichkeiten dazu begrenzt sind, ist es aus unserer Sicht kein Problem, dass der IV. Stock erst ab Mittwoch und alles andere erst ab Donnerstag zur Verfügung steht. Notwendig werden wegen des engen Zeitplans Helfer/innen und eine gute Organisation der Arbeit.

Zu klärende Punkte, die aus der Begehung resultieren:

  • Wie genau wird der Transfer von den Hotels zum Rathaus funktionieren? Man benötigt etwa 25 Minuten zu Fuß. Mit der U-Bahn ist es flotter (und weniger anstrengend), verursacht aber Kosten für die Fahrkarten. Hier muss noch überlegt werden, wie sich das am ressourcenschonendsten organisieren lässt.
  • Da wir ja (erstmals) im Winter tagen, müssen wir uns darüber Gedanken machen, wo die Teilnehmenden ihre Wintergarderobe abgeben können. Zwar gibt es im III. und IV. Stock jeweils zwischen zwei Workshopräumen mit Garderobe bezeichnete Räume, wir sind aber der Überzeugung, dass wir diese Räume sinnvollerweise als Workshopräume (etwa bei Teilungen in Arbeitsgruppen oder für die Thementreffs) verwenden wollen.
  • Es fehlt an Sitzgelegenheiten für die Foyers im III. und IV. Stock und für den Ruheraum. Die Bestuhlung, die sich zum Zeitpunkt unserer Begehung auf der Dachterrasse befand, scheint uns einerseits nicht wirklich ein bequemes Sitzen zu ermöglichen – andererseits können wir nicht genau einschätzen, ob diese Möbel hinreichend Platz für die feuerpolizeilich klar definierten Fluchtwege lassen.
  • Für die Ausstellung bietet sich das Foyer im EG an – hier ist auch die größte Wirksamkeit / Sichtbarkeit nach außen gewährleistet, weil bis Freitag Publikumsverkehr im Rathaus ist. Das Foyer im III. OG ist teilweise mit Lauras Café belegt und das im IV. OG mit einer bereits vom Rathaus fix vergebenen Ausstellung (teilweise) belegt.
  • Die Malaktionen und die Kampagnenplanung müssen sagen, ob sie in Räumen mit Teppichboden arbeiten können – ohne, dass es hinterher zu Regressen kommt.
  • Es ist noch nicht klar, wo sich der Ruheraum befinden soll. Die Gruppe favorisiert aber sehr deutlich einen Raum im Rathaus. Die Räume außerhalb sollen von Workshops genutzt werden (am besten von den XXL-WS).
  • Es wird angeregt nachzufragen, ob eine Regebogenflagge / andere Solidaritätsflagge am Rathaus angebracht werden können und welche Kosten entstehen würden. Darüber hinaus könnte ein Blow-up neben dem Rathauseingang angebracht werden.
  • Wegen der begrenzten Zahl der zur Verfügung stehenden Räume, wird im weiteren Verlauf der Sitzung bei der Entwicklung der Thementreffs klar, dass wir – in Abhängigkeit der Zahl der Treffs – nicht für jeden Thementreff einen eigenen Raum zur Verfügungen stellen können. (Siehe unter Programmplanung weiter unten.)

 

TOP 2: Ankommen und Anschluss von Stefan

 

Nach der Begehung wird das Treffen in einem der beiden Hotels, in denen die Teilnehmenden untergebracht werden, fortgesetzt.

Da Dirk Hetzel innerhalb der Geschäftsstelle der Deutschen AIDS-Hilfe den Arbeitsbereich gewechselt hat und die Stelle des Referenten „Leben mit HIV und Aids“ zum 1. Juli neu besetzt worden ist, gibt es sozusagen in der heißen Phase der inhaltlichen Vorbereitung einen Stabwechsel.

Der neue Referent für Menschen mit HIV und Aids (Stefan Timmermanns) ist zum ersten Mal auf einer Sitzung der Vorbereitungsgruppe.

Wir nehmen uns Zeit, uns kennen zu lernen.

 

TOP 3: Programmplanung

 

(Die auf der Sitzung diskutierten und beschlossenen Änderungen sind in der aktuellen Version des vorläufigen Programms (Stand 22. Juli) enthalten.)

Open Space --> Thementreffs

Es wird intensiv über die Open Spaces diskutiert. Das Problem der Auswahl der eingebrachten Themen ist auf den letzten beiden Konferenzen nicht wirklich zufriedenstellend gelöst worden. Dazu kommt, dass nur die wenigsten Open Spaces mit Themen belegt worden sind, die wirklich auf der Konferenz entstanden sind. Die meisten Vorschläge / Anmeldungen bezogen sich auf Themen / Angebote, die nicht im Rahmen des Programms angeboten wurden.

Es wird diskutiert, ob wir nicht in der ursprünglichen Methodik bleiben sollen und klassische Open Spaces anbieten wollen. Zeit wäre dafür vorhanden. Das Problem dabei wäre, dass – sofern die Zahl der Open Spaces begrenzt bliebe – keiner der an der Methodik Open Space Teilnehmenden vorher abschätzen könnte, ob ihr/sein Thema auch angenommen würde. Niemand der anderen Teilnehmer/innen wüsste vorher, was als Themen alternativ zum Kongressprogramm angeboten würde. Da wir aber auf jeden Fall vermeiden wollen, dass es eine halbe Stunde nach Beginn der regulären Workshops zu einer Rennerei und späterem Einsteigen in bereits laufende Workshops kommt, müssen wir anders herangehen.

Die Gruppe entscheidet sich, eine andere Struktur zu wählen und sich an den Speakers Corners und Cornerstone Labs zu orientieren.

Aus Open Spaces werden Thementreffs.

Mit dem Anmeldeformular sollen Fragen formuliert werden, anhand deren Themen für die Thementreffs eingereicht werden können. Dieselbe Struktur soll/muss auch während der Konferenz verwendet werden.

Diese Themeneinreichungen müssen einer Zeitschiene zugeordnet und rechtzeitig zu Beginn der Pausen im Foyer des III. Stocks an der Wandzeitung (siehe weiter unten unter Wandzeitung) ausgehängt werden, sodass jede/r weiß, was angeboten wird.

Die Zahl der Thementreffs wird nicht begrenzt. Unter Umständen müssen sich mehrere Thementreffs einen Raum teilen, was bei der Größe etwa des Plenarsaals gut möglich ist.

Die Themen werden nicht mehr von der Vorbereitungsgruppe oder den Teilnehmenden der Abendplena ausgesucht. Damit sind wir auch das Problem los, dass aufgrund der bisherigen zahlenmäßigen Begrenzung eingereichte Themen nicht angeboten werden können.

Die Vorbereitungsgruppe zieht jedoch eine Grenze bei den Themen und behält sich vor, Themenvorschläge abzulehnen. So werden wir keine Veranstaltungen zu esoterischen Medizinverständnissen zuzulassen (etwa Heilung durch Hyperthermie als Beispiel für die Grenze). Außerdem dürfen die Angebote nicht dem Menschenbild bzw. dem Leitbild der Aidshilfe zuwider laufen.

Änderung der Zeitleiste

Da mit den Thementreffs die zahlenmäßige Begrenzung weggefallen ist – und es aufgrund der Diskussionen um den WS M 2 einen gewissen Bedarf nach einem weiteren Slot gibt, beschließt die Gruppe die Zeitleiste wie folgt zu verändern:

Thementreffs: Freitag- und Samstagnachmittag

Weitere drei WS: am Samstagvormittag.

Die drei neuen WS:

M 10: Verlust / Abschied

Ein Vorschlag für einen Text und einen Titel muss noch gemacht werden.

M 11: EKAF und die Folgen – Was ist wirklich dran an der Ent-Stigmatisierung?

Dieser WS entstand aus der Analyse der bisherigen Diskussionen innerhalb der Positivencommunity (bzw. Teilen derselben), die mit Forderungen nach der Betonung der entlastenden und entstigmatisierenden Wirkung der EKAF-Erklärung einerseits und kritischen Tönen andererseits ein breites Spektrum an Reaktionen zeigt.

Vorgeschlagen wurde eine Podiumsdiskussion unter Beteiligung etwa von Vertreter(inne)n der Positivencommunity aus Deutschland, der Schweiz und Österreich.

M 12: Late Breaker

Wir haben diesen Slot einmal ohne Thema gelassen und als Late Breaker – reserviert für ein aktuelles Thema – ausgewiesen. Wenn uns noch was Schlaues einfällt, können wir es da rein packen, wenn es was Aktuelles gibt, haben wir Platz und wenn weder a noch b, fällt er aus. Immer beliebt und auch immer noch aktuell wäre etwa das Thema „kondomloser Sex zwischen HIV-Positiven“.

Skills-Building

Im Zuge der Eindeutschung diverser, in der bisherigen Fassung des vorläufigen Programms noch zu findender englischer Begriffe, wird beschlossen, die Skills-Building Workshops nicht gesondert zu benennen. Sie erscheinen also ohne weitere Zuordnung zu Veranstaltungsformen im Programm.

Trauerritual

Es muss eine Alternative zu den Feuerschalen gesucht werden, für den Fall, dass es regnet und/oder wir keine Genehmigung dafür bekommen.

Der Glasgang im IV. Stock, der im Winter nicht beheizt werden kann und somit als Raum für die PoBe erst einmal ausfällt, wäre für eine Installation allerdings gut geeignet. Wir könnten damit – wie in Leipzig in einem der Innenhöfe – eine Installation über die gesamte Dauer der PoBe laufen lassen, anstatt einer auf kurze Zeit begrenzte Aktion mit den Feuerschalen.

Martin erkundigt sich, ob im Rathaus Kerzen angezündet werden dürfen und gibt eine Rückmeldung.


TOP 4: Abendplena

 

Die Abendplena sind bzw. sollen:

  • ein Gefühl der Gemeinsamkeit herstellen (es sind die einzigen Veranstaltungen in der laufenden Konferenz, bei denen alle TN sich begegnen können)
  • Themen des Tages herauszuheben (auch Einbindung der Thementreffs)
  • den Tag dynamisch zubinden und auf den nächsten einstimmen
  • die Möglichkeit bieten, notwendiges Housekeeping zu machen
  • und das alles nach Möglichkeit auch noch partizipativ.

Sie sollen aber nicht den Versuch machen, einen Gesamtüberblick über alle Themen bzw. Arbeitsergebnisse des Tages zu geben. Dafür muss ein anderer Ort gefunden werden --> die Wandzeitung etwa.

Die Vorbereitungsgruppe wünscht, die Abendplena in einer ähnlichen Form durchzuführen, wie in Leipzig. Ihrer Meinung nach war das sehr gut, ist bei den TN ausgesprochen gut angekommen und hat auch Spaß gemacht.

Die Zeitstruktur der Workshopleitungsrunden (die ja die zentrale Informationsschöpfung für die Abendplena waren) ist bereits so geplant, dass wir die Plena wie in Leipzig durchführen können.

Silke und Bernd geben aber zu bedenken, dass die Einbindung von TN anders laufen sollte, als in Leipzig. Hier waren WS-Teilnehmer/innen auf den Workshopleitungsrunden und sind durch die gezielte und aufdeckende Informationsschöpfung von Silke und Bernd beeinflusst.

Details müssen noch geplant werden.


TOP 5: Wandzeitung

 

Die in Leipzig nur halbherzig umgesetzte Idee wird wieder aufgegriffen und soll diesmal wirklich gut umgesetzt werden.

Die Wandzeitung soll eine zentrale Informationsbörse werden:

  • Hier sollen Berichte / Ergebnisse aus den Workshops aufgehängt werden und – wie in einem Blog – von TN kommentiert werden können.
  • Hier werden die Thementreffs gelistet und hier findet sich der Ort eines jeden Thementreffs.
  • Und die Wandzeitung wird ein Gefäß für Kritik werden.

Gefäße für Kritik

Zusätzlich zur Wandzeitung wird es zu erwartender Weise an den Countern zu Kritik kommen. Das war in der Vergangenheit immer sehr energieraubend, vor allem, weil die Kritik nicht immer konstruktiv war und die Form der Äußerung durchaus zu wünschen ließ.

Es wird vorgeschlagen, die Counter zu entlasten. Dazu sollen Kritikbögen mit vier zu beantwortenden Fragen ausgelegt werden:

  • Was ist das Problem?
  • Woran merke ich es?
  • Was wäre eine/die Lösung?
  • Woran würde ich merken, dass das Problem verschwunden ist?


TOP 6: Pressekonferenz --> Podiumsdiskussion und Presseworkshop

 

Es gibt eine intensive Diskussion über Sinn, Möglichkeiten und Grenzen der Pressekonferenzen am Freitag und Samstag in den Mittagspausen. Vor allem unsere Entscheidung, diese für die Konferenzteilnehmer/innen zu öffnen und sie daran zu beteiligen, wirft Fragen auf.

Sven Christian gibt zu bedenken, dass es am Mittwoch eine Eröffnungspressekonferenz geben wird und eine Abschlusspressekonferenz sozusagen als Klammer, in der auch Ergebnisse präsentiert werden, notwendig ist. Die abschließende Klammer muss aber nicht notwendigerweise auch eine Pressekonferenz sein, auch eine Presseerklärung sei denkbar. Außerdem besteht ja die Möglichkeit, am Sonntag, nach Abreise der TN eine PK zu veranstalten.

Und dann soll es ja noch eine Aktion als Ergebnis des Kampagnenworkshops geben, die sich ja auch an die Öffentlichkeit richten soll.

Damit ergeben sich neue Spielräume.

Die Vorbereitungsgruppe entschließt sich, am Freitag zum thematischen Schwerpunkt HIV in der Arbeitswelt, eine 60-minütige Podiumsdiskussion mit Gästen aus Wirtschaft und Politik vorzuschlagen. Wir wollen versuchen, jemanden aus der Wirtschaft zu gewinnen, der betriebswirtschaftlich nachvollziehbar darlegen kann, dass sich das Einstellen von Menschen mit Leistungseinschränkungen rechnen kann. Vorgeschlagen wird des weiteren, Vertreter/innen der ARGEn und der Gewerkschaft einzuladen. Die Podiumsdiskussion ist offen für die Presse und die Öffentlichkeit und soll auch entsprechend angekündigt werden.

Für den Samstag wird die Pressekonferenz zu Gunsten eines Presseworkshops als Vorschlag gekippt. Thema des Workshops soll das Bild von HIV/Aids bzw. das Bild von Menschen mit HIV/Aids in den Medien sein. Die Vorbereitungsgruppe sieht das Dilemma der öffentlichen Bilder, hat aber auch keine Antwort. Der Workshop kann möglicherweise dazu beitragen, eine zu finden.


TOP 7: Ankommen auf den Positiven Begegnungen

 

Die Offenen Räume sind in Leipzig sehr gut angekommen. Es hat nicht alles so funktioniert, wie wir es uns gedacht hatten. So muss sichergestellt werden, dass Räume wirklich offen bleiben und an der einen oder anderen Stelle mehr Offenheit herrscht.

Die Vorbereitungsgruppe beschließt folgende Offenen Räume einzurichten und die Betreuung dieser Räume an folgende Gruppen / Einzelpersonen zu delegieren: (in den runden Klammern die für die Kommunikation verantwortlichen Mitglieder der Vorbereitungsgruppe)

Angehörige An- und Zugehörigennetzwerk (Sigrun ist Ansprechpartnerin)
Migrant(inn)en AfroLeben (Silke)
Frauen Frauennetzwerk (Heike)
Drogengebraucher/innen JES
Menschen m. Hörbehinderungen Christian (Martin)
Heteros/Heteras Netzwerk positiv und hetero
Langzeitpositive Positiv Handeln
MSM IWWIT
Frischinfizierte N.N.

 

TOP 8: Projektmesse --> Bilder eines Stigmas

 

In der Weiterentwicklung des Marktes der Möglichkeiten über die Projektmesse entschließt sich die Vorbereitungsgruppe, den eher abstrakten Themen der Konferenz ein Gesicht zu geben.

Im Foyer des Erdgeschosses des Rathauses soll es eine Ausstellung von Projekten und Einzelpersonen zum Thema der Konferenz geben. Das Ganze wird den Titel Bilder eines Stigmas tragen.

Hier können auch lokale Künstler/innen und Gruppen aus Stuttgart, die bereits im Vorfeld Interesse bekundet haben, ihre Arbeiten zu präsentieren, sich beteiligen. In jedem Fall ist das Konferenzthema abzubilden! Hier können Poster, Bilder, Videoinstallationen, Gedichte, … zum Thema ausgestellt werden. Maximale Größe bei Dingen, die man hängen kann, ist die Größe einer Stellwand (2 Meter hoch, 1 Meter breit), bei Dingen die Bodenfläche benötigen 2 x 2 Meter. Die Vorbereitungsgruppe bittet den Vorstand, er möge beschließen, in Einzelfällen gegen Vorlage der Originalquittungen Materialkosten bis zu einer Höhe von 50,00 Euro zu übernehmen.


TOP 9: Eröffnen

 

Einführungsveranstaltung

Es soll wieder eine „Gebrauchsanweisung“ für die PoBe geben. Andreas Hudecek, Michèle und ein älterer Hase/eine ältere Häsin aus der Vorbereitungsgruppe und eine von der AH Stuttgart zu benennende Person sollen die Veranstaltung leiten.

Die Einführungsveranstaltung findet statt von 15.30 Uhr bis 16.30 Uhr – teilweise also parallel zu den Offenen Räumen. Da genau das in der Vergangenheit gelegentlich zu Irritationen bei den anreisenden Teilnehmer(inne)n geführt hat, soll im Endprogramm darauf geachtet werden, das klar und deutlich wird, welchen Charakter die Offenen Räume haben.

Eröffnungsveranstaltung

Der Beginn des Eröffnungsplenums wird im Programm mit 18.15 Uhr aufgeführt, damit es pünktlich um 18.30 Uhr beginnen kann.

Für die Vorbereitungsgruppe ist es ein besonderes Anliegen, darauf hinzuweisen, dass es sich hierbei gruppendynamisch oder systemisch gesprochen um eine Systemkonstitution handelt.

Wohl wissend, dass man Reden / Grußworte nicht vollständig umgehen kann, haben wir uns als Vorschlag zu folgender Struktur entschieden:

Wie lange?
Was? Wozu?
3 Minuten Reserve für die allfälligen Überziehungen
5 Minuten Performance / Kunst … Ankommen, Konzentration fokussieren, Interesse wecken, Seitengespräche beenden
5 Minuten Conférence / Moderation Einleitung, Überleitung zu den Grußworten
30 Minuten

Grußworte:
Rathaus / Daimler
AH Stuttgart
DAH Vorstand/GF

10 Minuten Performance / Kunst Entschädigung für die Grußworte, Überleitung in den nächsten Block, Entspannung, Spaß
10 Minuten Reserve für Überziehungen, Wechsel auf der Bühne und überleitende Conférence
10 Minuten Vorbereitungsgruppe mit Texten oder anderem Sinnlichen zur Konferenz und zu Thema Einführung in das Thema der Konferenz
2 Minuten Übergaberitual an die TN Übergabe der Konferenz in die Verantwortung und die Gestaltung der TN

Den Wunsch des Treffens der Netzwerke hat die Vorbereitungsgruppe zur Kenntnis genommen. Die Vorbereitungsgruppe empfiehlt, eine solche Aktion eher auf die Mitgliedsversammlung bzw. den Jahresempfang zu verlegen. Für die Positiven Begegnungen hält die Vorbereitungsgruppe dies weniger passend.

Es gibt lebhafte Auseinandersetzungen über die Form der Performance/Kunst. Eine Einigkeit kann nicht hergestellt werden. Verschiedene Interessenten aus Stuttgart haben über den Vorstand der AH Stuttgart Vorschläge eingebracht. Gleichermaßen kann keine Einigung hergestellt werden, wem die Conference / Moderation angetragen werden könnte. Die Vorbereitungsgruppe wünscht eine Conférence / Moderation mit viel Selbstironie, die sich und uns allen den Spiegel vorhält.


TOP 10: Verschiedenes

 

a) Stand der lokalen Vorbereitung

Die lokalen Vorbereitungen beginnen erst nach der Hocketse – also nach dem 27. Juli.

b) Anmeldebogen

Der von Bernd geänderte Anmeldebogen wird diskutiert und verabschiedet.

c) Einleitungstext vorläufiges Programm

Bernd entwirft einen Text, der dann aber mit Hochdruck weiter bearbeitet werden muss. Die Anmeldefrist soll pünktlich am 1. August beginnen. Somit muss das vorläufige Programm und der Anmeldebogen Ende Juli fix und fertig sein!

d) Metatexte Endprogramm

Für das Programmheft müssen noch jede Menge Texte geschrieben werden. Jedes Mitglied der Vorbereitungsgruppe soll sich hierzu das vorläufige Programm vorknöpfen und sich mit den Begriffen beschäftigen und denen hinterher recherchieren, die ihr/ihm ins Auge springen. Recherchen bei Wikipedia, selbst Geschriebenes – alles ist möglich. Aus der dann entstehenden Sammlung wird das Beste für das Programmheft genommen. Zur Erinnerung: Entsprechend unserer Zeitleiste muss das Endprogramm Mitte Oktober fertig sein!

e) Anfrage Blog

Das CB des SÖDAK fragt an, ob es den Blog übernehmen kann, da die Vorbereitungsgruppe das Instrument kaum genutzt hat und es nun wohl eher nicht mehr benötigt. Die Vorbereitungsgruppe tritt den Blog gerne an das CB ab.

f) Termin November

Der November-Termin ist derzeit schwierig zu planen. Es sollte ja ein gemeinsames Treffen mit Leuten sein, die die PoBe 2010 vorbereiten. Allerdings ist die Planung noch nicht so weit gediehen. Um kostengünstig die Anreise nach Berlin buchen zu können, werden die Arbeitszeiten festgelegt: Freitag ab 14.00 Uhr bis Sonntag 14.00 Uhr.

g) Übrig gebliebenes

  • Plan B für den ein oder anderen WS entwickeln (Wen können wir ansprechen, wenn uns die zuerst angesprochenen absagen?)
  • Sammlung von Großgruppenmoderationsmethoden
  • Dokumentation der Workshops
  • Teilnehmer/innen-Feedback für den Kongress (Kongressevaluation)
  • (Kunst)Aktion „Schuld und Sühne“ (Wie weit ist Michèle?)
  • Funktion / Rolle der Vorbereitungsgruppe auf dem Kongress

 

TOP 11 Abschlussrunde

 

Es gab eine intensive Abschlussrunde.


Dateien:
Protokoll Telefonkonferenz Vernazza - CB am 9. Mai 2008 Beliebt

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13.03.2012
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