Protokoll der konstituierenden Präsidiumssitzung des 3. Deutsch/Österreichischen AIDS-Kongress 2007


Datum: Freitag, 13. Januar 2006
Ort: Uniklinik Frankfurt

Anwesende: nicht zur Veröffentlichung freigegeben

aus der Community:
Andreas Hudecek (Österreich)
Wiltrut Stefanek (Österreich)
Bernd Vielhaber (Deutschland)

von den AIDS-Hilfen:
Claudia Kuderna (Geschäftführerin AIDS-Hilfe Wien)
Frank Amort (AIDS-Hilfe Wien)
Maya Czajka (Vorstand Deutsche AIDS-Hilfe)
Luis Escobar (Geschäftsführer Deutsche AIDS-Hilfe)


Tagesordnung:

1. Vorstellung des bisherigen Diskussions- und Projektstandes
2. Auswertung AIDS-Kongress Wien
3. Ideen und Vorschläge zur Kongressgestaltung
4. Inhaltliche Themen
5. Vorstellung des bisherigen Programmentwurfes
6. Zeitleiste


TOP 1: Vorstellung des bisherigen Diskussions- und Projektstandes


Kongresspräsident: Prof. Dr. Schlomo Staszewski (Frankfurt)
Kongressvizepräsidentin: Dr. Brigitte Schmied (Wien)

Der Kongress wird durch drei Gremien vorbereitet:

1. Der Präsident (mit seinem Organisationsstab)
2. Das Präsidium
3. Das Lokale Organisationskomitee

Das Lokale Organisationskomitee soll das Präsidium unterstützen. Sein Arbeitschwerpunkt liegt auf der lokalen Ebene. Es soll Inhalte des Kongresses in die Stadt tragen. Drei Mitglieder des Lokalen Organisationskomitees werden an den Präsidiumssitzungen teilnehmen.

Bei der Bildung des Präsidiums wurde keine Vorauswahl zugunsten bzw. zuungunsten der Zugehörigkeit zu einer "Gruppe" getroffen ("Community" / "Wissenschaft").

Aufgaben des Präsidiums sind:

  • Zuarbeit zum Kongresspräsidenten
  • Beratung des Kongresspräsidenten
  • eingeschränkt auch Entscheidungsgremium
  • Zusammenarbeit mit dem Lokalen Organisationskomitee
  • Sicherstellung des binationalen Charakters des Kongresses
  • Sicherstellung einer engen Kommunikation mit den AIDS-Gesellschaften der beiden Länder
  • definiert die Strukturen und legt Themen und Inhalte des Kongresses fest

Geplant sind drei Treffen plus Telefonkonferenzen.

Es schließt sich eine längere Diskussion über die Pressearbeit, deren sinnvollste Verortung und den besten Startzeitpunkt an.

Es wird kurz darüber diskutiert, inwieweit der Anspruch auf Interdisziplinarität in Wien umgesetzt werden konnte und ob es nicht in diesem Zusammenhang sinnvoll sei, die Sozialwissenschaft mit in das Kongresspräsidium einzubinden.

Derzeit scheint daran aber nicht gedacht zu sein - die Sozialwissenschaft ist in das Lokale Organisationskomitee integriert.

Seitens der Community wird deutlich gemacht, dass die Tatsache, dass der Kongresspräsident kein CB vorgesehen hat, nicht akzeptabel ist. Aus Gründen der Transparenz, der Repräsentanz und vor allem der Legitimation muss es ein CB geben, was auch öffentlich ausgeschrieben werden muss.

Seitens eines Mitglieds das Lokalen Organisationskomitees wird moniert, dass sich aus der Implementierung eines CB Konflikte mit dem Lokalen Organisationskomitee und seinen Vorstellungen ergeben. Bei den bisherigen Kongressen war das aber - so übereinstimmend die anwesenden ehemaligen Kongresspräsidenten und die Mitglieder ehemaliger CBs - keinesfalls ein Problem, eher im Gegenteil. Die Zusammenarbeit habe reibungslos funktioniert und sei sehr fruchtbar gewesen.

Leider gab es auf der Sitzung keinerlei konkrete Informationen über das Lokale Organisationskomitee und seine konstituierende Sitzung am 12. Januar 2006, sodass die anwesenden Community-Vertreter nicht abschätzen konnten, wo genau der Grund für die Intervention lag.

Der Kongresspräsident erhebt keinen Widerspruch gegen die Implementierung eines CB, weist aber darauf hin, dass die sich daraus ergebenden organisatorischen und budgetären Fragen auf dieser Sitzung keinen Platz haben.


TOP 2: Auswertung AIDS-Kongress Wien


Frank Amort hat den Kongress in Wien ausgewertet. (Startet den Datei-Downloadsiehe hierzu die entsprechende Datei - Download em Ende der Seite oder im Downloadbereich)


TOP 3: Ideen und Vorschläge zur Kongressgestaltung


Es folgt eine längere Diskussion über die allgemeinen Rahmenbedingen (Zeiten, Räumlichkeiten; Vorsymposien, Zeitleisten, Positionierung der Industriesymposien, Positionierung der Poster etc.)

In diesem Zusammenhang taucht auch die Frage nach einem Kongress-Motto auf. Bislang gibt es noch keins.

Der Präsident bittet, weitere Vorschläge zur Gestaltung und bezüglich des Mottos an das Organisationssekretariat zu senden.


TOP 4: Inhaltliche Themenvorschläge


Hier entsteht eine Diskussion über die Frage der Integration von internationalen Aspekten. Aus Sicht der Community haben die eher diffusen politischen Motivationen und die nicht vorhandenen Konzepte (Ziel, Sinn und Unsinn), diese Aspekte in den Kongress zu integrieren, auf den letzten Kongressen dazu geführt, dass diese Aspekte recht diffus rübergekommen sind. Sich darauf zu beschränken, epidemiologische Daten zu reproduzieren, ist aus Sicht der Community nicht wirklich zielführend. In den bisherigen Präsidien hat hierzu keine wirklich Diskussion und Konzeptentwicklung stattgefunden. Es wird der Vorschlag gemacht, sich dem Thema "Internationales" aus den Aspekten der in der deutsch/österreichischen Behandlungsrealität auftretenden Probleme zu nähern.

Ansonsten wird es tendenziell eine Übernahme bzw. Weiterentwicklung der Themen aus Wien geben.


TOP 5: Vorstellung des bisherigen Programmentwurfes


Der Präsident stellt alternative Programmentwürfe vor, die sich im Wesentlichen strukturell unterscheiden (Beginn der Plena, Beginn und Dauer der Parallelveranstaltungen, unterschiedliche Vorschläge für die Nutzung freier Räume etc.).

Es soll folgende Veranstaltungstypen geben:

  • Eröffnungsveranstaltung: hier sollen öffentlichkeitswirksame Redner gewonnen werden
  • Abschlussveranstaltung: soll den Kongress inhaltlich zusammenfassen
  • Plena: sollen Themen multidisziplinär bearbeiten
  • Satellitensymposien: industriegesponserte Veranstaltungen
  • Lunchsymposien: industriegesponserte Veranstaltungen zur Mittagszeit
  • Parallelveranstaltungen: sollen eine Querschnitt der verschiedenen wissenschaftlichen Gruppen und Arbeitsfelder bieten, Einzelfallberichte, Diskussionen, Expertenpanels etc.
  • Educational Program: "HIV von A bis Z" --> Veranstaltungen für Nicht-Experten (Studenten, junge Ärzte, etc.) zu den Grundlagen der HIV-Infektion und der HIV-Therapie; evtl. soll eine Teilnahmegebühr erhoben werden.
  • Posterausstellung

In der anschließenden Diskussion werden verschiedene Aspekte diskutiert. Da zum jetzigen Zeitpunkt Inhalte/Themen noch nicht feststehen und noch keine Entscheidung über die konkrete Zeitstruktur des Kongresses getroffen worden ist, bleibt die Diskussion naturgemäß allgemein.

Es wird erneut deutlich gemacht, dass auf eine bessere Ausgewogenheit bei den Geschlechtern der Vortragenden/Vorsitzenden geachtet werden soll.


TOP 6: Zeitleiste


Ab sofort sollen Themenvorschläge und Referentenvorschläge an das Organisationssekretariat gesandt werden.

Die nächste Präsidiumssitzung ist am Freitag, dem 3. Juni 2006 von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr in der Uniklinik in Frankfurt.

Gedächtnisprotokoll: Bernd Vielhaber

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